Überraschungen im Universum

Erinnert Ihr Euch an neo Nr. 1 „Unser Universum“? An meinem Artikel über die Möglichkeiten zu fernen Sternen zu reisen? Darin schrieb ich, dass ein Astronaut, der mit 80 Prozent der Lichtgeschwindigkeit durchs All rast, nach eigenem Empfinden „nur“ gut drei Jahre bis zu unserem nächsten Nachbarn Proxima Centauri brauchen würde. Aber: „Wozu das Ganze? Auf Proxima Centauri gibt es nichts zu bestaunen außer vielleicht dem Stern selbst. Doch wer nimmt für einen Roten Zwerg, der vermutlich nicht einmal Planeten hat, solche Strapazen auf sich?“ Nun aber weiß ich: Der Raumfahrer müsste bloß Alpha Centauri B ansteuern und dann könnte sich die Reise doch lohnen (Proxima Centauri gehört zu einem Sonnensystem mit drei Sternen, alle sind von uns aus fast gleich weit weg). Die Journalistin Maike Pollmann berichtet heute nämlich auf der Webseite von Spektrum.de, dass Nummer B einen Planeten habe könnte. Mit etwa der Masse unserer Erde, seiner Sonne allerdings viel zu nah, als dass dort Leben existieren könnte. Noch glauben das nicht alle Forscher, aber falls es wahr ist, könnte sich ein Trip schon eher lohnen. Auch wenn dort keine glubschäugigen Aliens auf Besuch warten, wäre es doch bestimmt ein tolles Gefühl, auf einer fremden Welt herumzulaufen!

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