Schlappe Blätter ganz groß

Es geht in diesem Museum ja nicht vor allem um Nano oder Ähnliches, sondern es geht um Carl Bosch, den Nobelpreisträger für Chemie, der in Heidelberg gelebt hat. Das Carl Bosch Museum ist übrigens in seinem früheren „Garagenhaus“ untergebracht, Carl Bosch selber hat eine große Villa in der Nähe bewohnt.

Jetzt aber zu den praktischen Versuchen. Es war schon toll, dass mit den „schlappen Blättern“ von der Kapuzinerkresse unser Experiment mit dem Lotuseffekt fast genauso gut geklappt hat, wie mit frischen Pflanzen. Bei denen sah es nur ein ganzes Ende besser aus.

Zum Abschluss zeigte Frau Flock uns dann noch einen wirklich beeindruckenden Effekt. An den Pflanzen ist das Experiment ja sehr hübsch anzusehen, doch welche sinnvollen Anwendungen im Alltag gibt es denn für den Lotuseffekt? Mir fielen da vor allem saubere Glasscheiben ein, von denen Wasser und Schmutz einfach abperlen. Wie man gleich im Video sieht, funktioniert das aber auch mit Hauswänden – wenn die mit der richtigen Fassadenfarbe gestrichen sind.

Wer in der Nähe von Heidelberg wohnt, der kann sich das Carl Bosch Museum auch einmal live anschauen. Auf der Internetseite des Museums findet ihr alle Infos zu Öffnungzeiten, besonderen Ausstellungen, Kursen und vielem mehr.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.