Wissensschreiber gesucht!

Achtung! Dieser Eintrag ist aus dem Jahr 2014! Leider sind im Moment keine weiteren Workshops geplant.

Auch dieses Jahr bietet „Spektrum neo“ wieder eine Reporterwerkstatt für Nachwuchsjournalisten an – und ihr könnt dabei sein! Vom 11. bis 13. September lernen rund ein Dutzend neugierige Jungs und Mädchen zwischen zwölf und sechzehn Jahren bei uns, wie Wissenschaftsjournalisten arbeiten.

Das Thema lautet dieses Jahr: „Unsere Erde“. Treffpunkt ist das Verlagshaus von Spektrum der Wissenschaft in Heidelberg, der Workshop geht an den drei Tagen jeweils von 10 bis 17 Uhr. Den Teilnehmerbeitrag für euch übernehmen wir, nur für Anfahrt, Versorgung und Unterkunft muss gesorgt sein.

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Ferne Welten im Visier

Fast täglich entdecken Forscher neue Planeten – inzwischen sind es fast Tausend. Jedoch werden diese nur sehr selten direkt fotografiert. Stattdessen nutzen Astronomen indirekte Methoden wie die Transitmethode und die Radialgeschwindigkeitsmethode. Bei der ersten beobachten sie, wie sich der Stern verdunkelt, wenn sich der Planet vor den Stern schiebt, wie bei einer kleinen Sonnenfinsternis. Dass der Planet durch seine Anziehungskraft seinen Stern zum Wackeln bringt, machen sich die Forscher bei der anderen Methode zu Nutze. Diese Techniken sind viel erfolgreicher als der Versuch, Planetensysteme auf Bildern festzuhalten. Dabei gibt es nämlich einige Schwierigkeiten. Der Stern ist oft bis zu einer Milliarde mal heller als der Planet und überstrahlt ihn daher. Außerdem sind die Planeten von Erde aus gesehen sehr nah an ihren Sternen. „Das Licht des Sterns ertränkt den Planeten förmlich“, so Markus Feldt, Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg.

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Licht ins unerforschte Universum

Zehn Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt: Mit rasender Geschwindigkeit rotieren Staub und Sterne in der Form einer Scheibe um ein gigantisches Schwarzes Loch. Nichts kann ihm entkommen, nicht einmal Licht. Diese unheimliche Erscheinung des Weltraums gibt den Astronomen große Rätsel auf.

Bodenloser Trichter Wie ein Schwarzes Loch Staub und Materie in sich saugt, ist mit einem ganz einfachen Experiment zu begreifen. © Wissensschreiber

Bodenloser Trichter
Wie ein Schwarzes Loch Staub und Materie in sich saugt, ist mit einem ganz einfachen Experiment zu begreifen.
© Wissensschreiber

Unser „Schwarzes Loch“ im Seminarraum des Heidelberger Astronomischen Rechen-Instituts ist dagegen harmlos. Es besteht aus einer blauen Plastikschüssel mit einem Loch in der Mitte, das von unten mit einem Finger zugehalten wird. Da hinein schüttet Svea Proft Wasser und Sternenstaub und nimmt kurz darauf, den Finger weg. Es entsteht ein Strudel, der die glitzernden Staubfahnen herumwirbelt, zerreißt und schließlich mit sich in den Abgrund zieht.

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2. Wissensschreiber-Workshop gestartet!

Vielleicht habt ihr schon mitbekommen, dass Ende Juli der erste „Wissensschreiber“-Kurs im Spektrum-Verlag stattfand. 13 Mädchen und Jungen lernten von Profis aus Redaktion, Layout und Marketing, wie ein neo-Heft entsteht, wie Journalisten arbeiten und wie sie selbst recherchieren und Texte schreiben können (mehr darüber könnt ihr hier nachlesen).

Seit gestern läuft der zweite Workshop zum Thema „Astronomie“ – wir sind gespannt auf die neuen Texte, die voraussichtlich am Mittwoch Abend online gehen werden! Alle Reportagen und Interviews der Wissensschreiber aus den beiden Workshops findet ihr hier:

Zum Archiv der „Wissensschreiber“-Beiträge

Der Chefredakteur begrüßt die Wissensschreiber Carsten Könneker, Chefredakteur von Spektrum neo, begrüßt die Teilnehmer des 2. Wissensschreiber-Workshops und erzählt ihnen, wie die Idee für "Spektrum neo" entstand. © Spektrum der Wissenschaft

Der Chefredakteur begrüßt die Wissensschreiber
Carsten Könneker, Chefredakteur von Spektrum neo, begrüßt die Teilnehmer des 2. Wissensschreiber-Workshops und erzählt ihnen, wie die Idee für „Spektrum neo“ entstand.
© Spektrum der Wissenschaft

Die Wissensschreiber bei der Recherche Nach dem Kennenlernen und einer ersten Runde Vorträge geht es für die "Wissensschreiber" schon ans Recherchieren. © Spektrum der Wissenschaft

Die Wissensschreiber bei der Recherche
Nach dem Kennenlernen und einer ersten Runde Vorträge geht es für die „Wissensschreiber“ schon ans Recherchieren.
© Spektrum der Wissenschaft

„Wir schreiben spannende Geschichten“

Wissensschreiber

Wissensschreiber

Normalerweise ist die Cafeteria von Spektrum der Wissenschaft in der Heidelberger Slevogtstraße nicht gerade ein Hort der Gemütlichkeit. Ziemlich kühl ist es da im Souterrain und ziemlich kahl. Aber es gibt eine Tischtennisplatte, viel Platz und für die „Wissensschreiber“ einen großen Konferenztisch und riesige Bildschirme zum Arbeiten. Eine Redaktion im Kleinen also.

Kein Wunder, denn hier sollen in den nächsten drei Tagen auch die Köpfe rauchen, die Tasten klappern und die Mäuse über die Tische huschen, damit möglichste viele Texte, Fotos und Beiträge für die Webseite von „Spektrum neo“ entstehen.

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„Wissensschreiber“ erfolgreich gestartet

Wissensschreiber

Wissensschreiber

Heidelberg. Am Anfang war eine zündende Idee. „Spektrum neo“, der jüngste Spross des Verlagshauses, hatte im Jahr 2012 den Werner- und Inge Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung gewonnen und die Redaktion beschloss, mit dem Preisgeld die „Wissensschreiber“ zu begründen.

Hinter dem Begriff verbirgt sich ein Workshop in Wissenschaftsjournalismus. Was ist daran neu? Die Zielgruppe ist es. Die Redaktion schrieb das Projekt nämlich für Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 16 Jahren aus. Der Nachwuchs sollte selbst die Chance bekommen, sich als „Blattmacher“ zu betätigen.

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Bedrohte Bartträger

Nur wenige wissen, wie bedroht die Roloway Meerkatze ist. Das muss sich ändern, denn Artenschutz kann lediglich durch die Aufmerksamkeit der Gesellschaft wirklich funktionieren. Der Heidelberger Zoo leistet dabei einen wichtigen Beitrag, wie uns die Pressesprecherin Steffanie Richter erzählt.

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