Ferne Welten im Visier

Fast täglich entdecken Forscher neue Planeten – inzwischen sind es fast Tausend. Jedoch werden diese nur sehr selten direkt fotografiert. Stattdessen nutzen Astronomen indirekte Methoden wie die Transitmethode und die Radialgeschwindigkeitsmethode. Bei der ersten beobachten sie, wie sich der Stern verdunkelt, wenn sich der Planet vor den Stern schiebt, wie bei einer kleinen Sonnenfinsternis. Dass der Planet durch seine Anziehungskraft seinen Stern zum Wackeln bringt, machen sich die Forscher bei der anderen Methode zu Nutze. Diese Techniken sind viel erfolgreicher als der Versuch, Planetensysteme auf Bildern festzuhalten. Dabei gibt es nämlich einige Schwierigkeiten. Der Stern ist oft bis zu einer Milliarde mal heller als der Planet und überstrahlt ihn daher. Außerdem sind die Planeten von Erde aus gesehen sehr nah an ihren Sternen. „Das Licht des Sterns ertränkt den Planeten förmlich“, so Markus Feldt, Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg.

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Licht ins unerforschte Universum

Zehn Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt: Mit rasender Geschwindigkeit rotieren Staub und Sterne in der Form einer Scheibe um ein gigantisches Schwarzes Loch. Nichts kann ihm entkommen, nicht einmal Licht. Diese unheimliche Erscheinung des Weltraums gibt den Astronomen große Rätsel auf.

Bodenloser Trichter Wie ein Schwarzes Loch Staub und Materie in sich saugt, ist mit einem ganz einfachen Experiment zu begreifen. © Wissensschreiber

Bodenloser Trichter
Wie ein Schwarzes Loch Staub und Materie in sich saugt, ist mit einem ganz einfachen Experiment zu begreifen.
© Wissensschreiber

Unser „Schwarzes Loch“ im Seminarraum des Heidelberger Astronomischen Rechen-Instituts ist dagegen harmlos. Es besteht aus einer blauen Plastikschüssel mit einem Loch in der Mitte, das von unten mit einem Finger zugehalten wird. Da hinein schüttet Svea Proft Wasser und Sternenstaub und nimmt kurz darauf, den Finger weg. Es entsteht ein Strudel, der die glitzernden Staubfahnen herumwirbelt, zerreißt und schließlich mit sich in den Abgrund zieht.

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Bedrohte Bartträger

Nur wenige wissen, wie bedroht die Roloway Meerkatze ist. Das muss sich ändern, denn Artenschutz kann lediglich durch die Aufmerksamkeit der Gesellschaft wirklich funktionieren. Der Heidelberger Zoo leistet dabei einen wichtigen Beitrag, wie uns die Pressesprecherin Steffanie Richter erzählt.

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Die rennen uns die Bude ein

Die Luft im Elefantenhaus ist fast schon unangenehm schwül und stickig. Im Sandboden sind Reifenspuren, unter der Decke hängen Tonnen, aus denen Heu hervorsteht. Die Elefanten strecken ihre Rüssel nach dem Futter aus. Die vier Tiere sind im Gehege: Thai, Voi Nam, Tarak, Gandhi – junge asiatische Elefanten, und allesamt männlich. Der Heidelberger Zoo war der erste in Deutschland, der dieses Experiment wagte – erfolgreich, wie wir noch erfahren werden.

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Ballspiel, Fisch und Flossenstand

"Ich will Fisch!" Die Mähnenrobben beherrschen eine ganze Menge Kunststücke! © Wissensschreiber

„Ich will Fisch!“
Die Mähnenrobben beherrschen eine ganze Menge Kunststücke!
© Wissensschreiber

„Sneaky, erzähl uns mal was!“ Die Mähnenrobbe reißt ihr Maul auf und brüllt sich die Seele aus dem Leib. Trainer Dirk Eichmann belohnt sie mit ein paar Fischen. Nun ruft er auch Maike zu sich. Das lernbegeisterte Weibchen winkt dem Publikum mit ihrer linken Vorderflosse zu. Jetzt um 11 Uhr bekommt sie als Belohnung den ersten Teil ihrer Tagesration Fisch.

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