Klaus-Dieter Linsmeier

Über Klaus-Dieter Linsmeier

Klaus-Dieter Linsmeier ist Redakteur bei "neo", "epoc" und "Spektrum der Wissenschaft". Er hat Physik studiert und dabei den Schwerpunkt auf die Anwendungen in Medizin und Technik gelegt. Weil er lieber schreiben als forschen wollte, wurde er Wissenschaftsjournalist und berichtet seitdem, was andere auf diesen Gebieten herausgefunden haben. Und weil er schon als Kind von den Rittern und Römern begeistert war, nahm er Archäologie und Geschichte gleich mit dazu.

Das Universum ist immer für Überraschungen gut

Erinnert Ihr Euch an neo Nr. 1 „Unser Universum“? An meinem Artikel über die Möglichkeiten zu fernen Sternen zu reisen? Darin schrieb ich, dass ein Astronaut, der mit 80 Prozent der Lichtgeschwindigkeit durchs All rast, nach eigenem Empfinden „nur“ gut drei Jahre bis zu unserem nächsten Nachbarn Proxima Centauri brauchen würde. Aber: „Wozu das Ganze? Auf Proxima Centauri gibt es nichts zu bestaunen außer vielleicht dem Stern selbst. Doch wer nimmt für einen Roten Zwerg, der vermutlich nicht einmal Planeten hat, solche Strapazen auf sich?“ Weiterlesen

Kräht der Hahn auf dem Mist

… ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist. So lange ist das noch nicht her, dass Wettervorhersagen ungefähr genau so zuverlässig waren. Wie gut lässt es sich dann vorhersagen, was die Zukunft in ein paar Jahren oder gar Jahrzehnten für uns bereit hat? Oder anders gefragt: Wie soll man etwas erforschen, das es gar nicht gibt?
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Proxima Centauri, hin und zurück?

„Rücksturz zur Erde!“

Allein für dieses Kommando hätte ich mir die Nächte um die Ohren geschlagen, damals in den 1960ern, als „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“ zum ersten Mal im Fernsehen lief. Als Kind gab es für mich nichts Spannenderes als Sciencefiction. „Rücksturz zur Erde!“, das hieß im Klartext: So schnell wie möglich zurück nach Hause, egal von welchem Ort im weiten Universum auch immer. Weiterlesen