2° Campus – Jetzt bewerben für die nächste Runde!

Der 2° Campus ist ein gemeinsames Projekt des WWF und der Robert-Bosch-Stiftung, in dem die Teilnehmer gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nach Lösungen suchen, wie der Klimawandel gebremst und in Deutschland die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 95% gesenkt werden können. Jetzt geht es in die zweite Runde und alle, die mitmachen wollen, können sich wieder bewerben!

Noch unentschlossen? Bei uns könnt ihr nachlesen, wie es den letzten Teilnehmern so ergangen ist.

Was macht man beim 2° Campus? – Teilnehmer berichten

Eines können wir sagen: Wir haben beim 2° Campus viel geforscht,  Neues kennen gelernt und tolle Wissenschaftler getroffen. Die ganze Gruppe war total interessiert dabei, sodass es noch mal mehr Spaß gemacht hat.

Nachdem wir im März bei der Auftakt-Veranstaltung in die vier Gruppen Ernährung, Wohnen, Energie und Mobilität aufgeteilt wurden, haben wir damals jeweils eine Forschungsfrage zum Thema gefunden. Wir wollten in die Gruppe Ernährung und da kamen wir dann auch hin. Unsere Frage war: „Wie wirken sich Landnutzungsänderungen auf den Ausstoß klimawirksamer Gase aus?“. Das klang erst einmal sehr kompliziert für alle, aber wir suchten die Herausforderung. Auch die anderen Gruppen nahmen sich jede Menge vor, denn alle wollten möglichst viel tun, damit wir das 2°-Limit bis 2050 nicht überschreiten!

Im Juli 2012 haben wir uns nun erneut getroffen. Alle standen, dank toller Betreuung durch die Mentoren an den Universitäten, in den Startlöchern zu zwei Wochen echter Forscherarbeit. Wir freuten uns darauf die Universitäten und viele Praxisbeispiele zu besuchen und ein gemeinsames Wochenende auf der wunderschönen Naturschutzinsel Vilm in der Ostsee zu verbringen.

Die Gruppe Wohnen fragte sich wie man 2050 möglichst klimaschonend wohnen kann. Alle Teilnehmer bereiteten sich auf diese Frage vor und ließen dann im Sommer ihrer Kreativität freien Lauf. In Berlin und bei ihrer Partner-Universität in Wuppertal entwarfen sie Konzepte und fragten die Professoren darüber  aus, wie man in der Zukunft vielleicht mit praktischen Modulen „parasitär“ auf  Dächern von Altbauten wohnen könnte. Auch zwei verschiedene Energie-Plus-Häuser wurden besichtigt und begeisterten durch Design und Technik.

Die Gruppe Energie "bei der Arbeit" - (c) WWF

Die Gruppe Energie "bei der Arbeit"

Die Frage nach Energie wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, deshalb haben sich fünf Teilnehmer des 2° Campus damit auseinandergesetzt, wie man Solarzellen verbessern kann. Bei den Forschungsarbeiten im Labor in Münster faszinierten die Gruppe vor allem die relativ neuen organischen Solarzellen. Sie planten die eigene Herstellung und führten danach viele Tests durch. Ihre Ideen um klimaschonend Strom zu gewinnen, reichten von Solarzellen zum Anziehen bis zu durchsichtigen Solarzellen in Fensterscheiben.

In Münster waren noch drei weitere Teilnehmer zum Thema Mobilität unterwegs. Die große Frage, die sich diese Gruppe stellte, war: „Wie können Elektro-Autos in Zukunft für jeden erschwinglich werden?“ Denn die teure Herstellung der Lithium-Batterien macht CO2-armes Fahren bisher teuer. Die Gruppe entdeckte ein für sie ganz neues Forschungsgebiet, bei dem kostenintensive Teile der Batterie durch Graphit ersetzt wurden. Hier sind sie sich sicher, dass in Zukunft noch ganz schön viel passieren wird.

Wir beiden haben uns mit dem Thema Ernährung beschäftigt. Wir wollten wissen, was wir essen sollen und wie Landwirtschaft gestaltet sein sollte, damit wir das Klima unserer Erde nicht noch mehr belasten. Vor allem die hohe Fleischproduktion, so stellte sich bei Gesprächen mit Experten heraus, schadet dem Ökosystem. Wir besuchten ein Urban-Gardening-Projekt und machten eine Exkursion zu einem Ökobauernhof und einem konventionellen Betrieb, was uns einen direkten Vergleich ermöglichte. Während der gesamten Zeit wurden wir von Studenten der Humboldt-Universität betreut, die uns, so wie auch die anderen Mentoren aus Münster und Wuppertal, hilfreiche Begleiter waren und einen tiefen Einblick in ihren Alltag als Forscher ermöglichten.

Wir zwei sind super glücklich, dass wir uns damals beworben haben! Wir haben eine großartige Betreuung durch den WWF genossen und danken den Leuten dort herzlich für dieses tolle Projekt, dass für uns Wissenschaft und Umweltschutz perfekt vereint hat!

Laura Harth und Anais Sloman, 19 und 18 Jahre

Redaktionelle und inhaltliche Mitarbeit: Enno Gerhard 15 Jahre

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