Aus Wind mach Strom: Der Savonius-Rotor

Wie ein einfacher Savonius-Rotor gebastelt werden kann, das habt ihr sicher schon im neuen  „Spektrum neo“ gelesen. Hier findet ihr die Bastelanleitung noch einmal online mit ein paar Tipps extra. Und schaut euch doch auch an, wie durch die Kopplung mit einem Elektrogenerator eine „Sturmwindlampe“ entsteht.

Unser Zeichner und ich haben sich richtig Mühe gegeben, um euch zu erklären, wie ihr einen einfachen Savonius-Rotor bauen könnt:

Bauanleitung Savonius-Rotor

Bauanleitung Savonius-Rotor


Schneide zwei runde Scheiben aus mittelstarker Pappe aus und mache jeweils ein Loch in die Mitte. Halbiere eine Klopapierrolle der Länge nach. Die Hälften klebst du auf die Scheiben, so wie es die Zeichnung zeigt – fertig sind die Rotorblätter. Sie sollten nicht s-förmig, sondern etwas versetzt zueinander stehen (gestrichelte orange Linien). Du kannst die Pappscheiben auch einritzen und die Hälften der Klopapierrollen durchstecken. In die Mitte klebst du einen Strohhalm: die Achse. Das geht am besten, indem du ihn an beiden Enden viermal etwa zwei Zentimeter tief einschneidest und so aufbiegst, dass ein Kreuz entsteht. Wenn der Kleber getrocknet ist, stecke einen passenden Stab durch die Achse. Spektrum-neo-Experimentator Moritz hat eine Stricknadel genommen, ein angespitzter Holzstab geht aber genauso gut. Stecke nun einen Korken auf jedes Ende der inneren Achse, also des Stabs. Zwischen den Rotor und den unteren Korken fügst du noch eine Holzperle ein – als »Kugellager«. Wenn du jetzt noch den unteren Korken in den Hals einer Flasche drückst (mit Wasser gefüllt, damit alles standfest ist), ist dein Windrad fertig! Wer mag, der baut gleich zwei Modelle, um sie miteinander zu vergleichen: eines mit dem echten Savonius-Rotor und das andere mit einem einfachen, s-förmigen Rotor.

Habt ihr alles verstanden? Ich habe für den Artikel den Rotor mit neo-Experimentator Moritz zusammen gebaut, um rauszukriegen, wie es am besten funktioniert. Und unser Zeichner hat mit seiner Familie das gleiche gemacht. Das sieht dann so aus:Savionius-Rotor: So sieht er aus

Den ganzen Artikel aus  „Spektrum neo“ – inklusive der Bauanleitung – könnt ihr euch auch hier als pdf-Datei herunterladen: NEO Experiment: Aus Wind mach Strom)

Wer jetzt richtig Strom mit seinem Savonius-Rotor produzieren möchte, der muss natürlich noch einen Generator anschließen. Eine Super-Anwendungsidee ist es, eine „Sturmwarnlampe“ zu basteln, also den erzeugten Strom für eine angeschlossene Leuchte zu verwenden. Wie das funktioniert, könnt ihr ganz detailliert auf der Seite Do-it-yourSciences durchlesen. Da wird der Rotor übrigens aus einer PET-Flasche gefertigt. Gute Idee, denn eine Sturmwarnlampe sollte ja schließlich wetterfest sein!

Übrigens: Hier gibt es auch eine wirklich tolle Bauanleitung (pdf-Datei) für den Werkunterricht.

Denkt daran: Wir freuen uns über jedes Foto eines eurer Werke. Schickt es an savonius@spektrum-neo.de zur Veröffentlichung!

15 Gedanken zu „Aus Wind mach Strom: Der Savonius-Rotor

  1. Ich habe mal mit anderen Leuten in einem Sommercamp einen Savonius-Rotor gebaut und dann mit Gummis genutzt ein kleines Fahrzeug anzutreiben…. also haben wir die Bewegungsenergie genutzt…

      • Vielen Dank für den Link.. war sehr interessant… eine Bauleitung direkt habe ich nicht, da das sozusagen einzel Stücke waren… es waren vier Modelle und unser Propeller stand waagerecht, aber die anderen Gruppen hatten auch andere Rotoren.. Ich werde wahrscheinlich auch nochmal ein Bild an die neo- Redaktion(an die E-Mail Adresse) schicken…

  2. Bereits in den 90ern haben wir an der Berufsschule für Kfz-Technik Projektarbeiten gemacht, die mit der beruflichen Weiterentwicklung konform gingen z. B. eine Solarladestation für Kfz-Batterien, Elektronik-Motorsimulator für das Prüfen von Steuerungen, …
    Darunter war auch eine Ladestation für Elektrofahrzeuge. Das pädagogische System war immer verbunden mit einer „Schülerarbeit“ als Motivation. Der Einstieg in die Windkraft war eben der Savonius-Rotor wie er z. B. als Antrieb für eine Lüftungsanlage der Straßenbahn oder für Bäckereifahrzeuge verwendet wurde.
    Mein Prinzip: die Klorolle, zwei Bierdeckel, eine Spießnadel aus Holz. Dazu kam noch ein einfacher Wechselstromgenerator oder auch ein Gleichstromgenerator eines Spielzeugs.
    Mein neunjähriger Sohn war das „pädagogische Experimentierfeld“.
    Leider wurden mir diese Projektarbeiten von der „Neidgemeinschaft“ unter Leitung des damaligen Landesschulinspektors „verboten“.
    Die Kollegen meines Leonardo-Europaprojekts haben aber erfolgreich danach gearbeitet.
    Schicke Ihnen gerne die damaligen Unterlagen zu, damit Sie erkennen, dass Sarrazin recht hat – wir schaffen uns selbst ab.
    MfG P. Sinnl

  3. hallo ich heiße phillip und bin nicht DUMM alle meinen ich habe Psycho sfdj hgoeruawhoirwhe NEIN NEIN NEIN HALT STOP!!!!! das geht mir hier eindeutig zu weit… ich und mein Kriegsfuß finden das nicht toll (Kriegsfuß = beschnittener lilly )

  4. Das ist Fake aus Wind kommt kein Strom ich Puste mein Handy an aber es wird nicht geladen ich finde das scheisse weil ich mein finger in die Steckdose getan hab und nochmal gepustet hab aber das brauchte nichts ich brauche Hilfe?

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