Was ist das denn?! (Nr. 4/2013: Der menschliche Körper)

Das "neo"-Rätsel (Ausgabe 4/2013) © Kilbad / public domain

Das „neo“-Rätsel (Ausgabe 4/2013)
© Kilbad / public domain

Auf dieser Mikroskopaufnahme sieht man ein Stück von einem Organ, das bei allen Menschen ein bisschen anders aussieht. Es besteht aus verschiedenen Gewebearten und ist unter anderem von Blutgefäßen und Nerven durchzogen. In leicht saurer Um­gebung fühlt sich dieser Körperteil am wohlsten. Was könnte das Bild zeigen?

Einen Querschnitt durch:

a) die Blasenwand

b) die Haut

c) die Lunge

d) das Auge

Leider ist eine Teilnahme am Gewinnspiel nicht mehr möglich.

Die richtige Lösung lautet: b)

Leseprobe: Leben mit Gehörlosigkeit

Wie ist es, gehörlos zu sein? Was bedeutet das für die betroffenen Kinder und Jugendlichen im Alltag, zum Beispel beim Sport oder in der Schule? Und wie kommt es überhaupt, dass manche Menschen keine Töne und Geräusche wahrnehmen können?

Für Spektrum neo Nr. 4, „Der menschliche Körper“, hat unsere Autorin Kerstin Schumacher die elfjährige Lea einen Tag lang begleitet. Ihre Reportage könnt ihr als Leseprobe der aktuellen Ausgabe hier kostenlos herunterladen:

Leseprobe Spektrum neo Nr. 4-2013

„Im Kino war Lea noch nie“, Leseprobe aus Spektrum neo Nr. 4-2013

Was ist das denn?! (Nr. 3/2013: Expedition in die Nano-Welt)

Das "neo"-Rätsel (Ausgabe 3/2012) © Louisa Howard, Dartmouth College

Das „neo“-Rätsel (Ausgabe 3/2012)
© Louisa Howard, Dartmouth College

Sieht ganz schön stachelig aus! Doch piksen würden uns die unzähligen Spitzen wohl nicht: Sie sind nur etwa 18 Mikrometer lang. Mit bloßem Auge könnten wir sie gar nicht erkennen. Ebenso breit sind die insgesamt 800 Halbkugeln, deren Boden jeweils ein Sechseck bildet. Das Bild entstand mit einem Rasterelektronenmikroskop. Was könnte die Aufnahme zeigen?

a) Wasser abweisende Borsten auf einer Laus

b) Eine Bürste aus Mikrofaser

c) Das Auge einer Taufliege

d) Ein Schnupfenvirus

Leider ist eine Teilnahme am Gewinnspiel nicht mehr möglich.

Das Jahresabo hat gewonnen: Azja aus Berlin. Je ein neo-T-Shirt haben gewonnen: Henriette aus Mannheim, Anne aus Bad Vilbel, Holger aus Bergkamen, Alexander aus Teisendorf und Johannes aus Bürg.

Die richtige Lösung lautet: c)

Making of #1: Der Chefredakteur

„Spektrum neo“ erklärt euch, wie Wissenschaft funktioniert: wie Forscher arbeiten, Ideen finden, sie überprüfen und neues Wissen zu Tage fördern. Jedes Heft beleuchtet ein großes Forschungsgebiet. Im „Making of“ von „Spektrum neo“, hier auf der Webseite, erklären wir euch außerdem, wie ein Wissenschaftsheft für junge Leserinnen und Leser entsteht – von der Planung bis zur Premierenausgabe.

Den Anfang macht Chefredakteur Carsten Könneker. Im Video erklärt er, was das Besondere an „Spektrum neo“ ist – und wie die Idee dazu entstand.

Wie fühlt es sich an, alt zu sein?

In Minutenschnelle verwandle ich mich in eine alte Frau. Neo-Reporterin Savinja wickelt gerade die letzte schwere Manschette um mein linkes Handgelenk. Dann setzt mir Robert noch die Brille auf – fertig! Mit Gewichten am ganzen Körper, Handschuhen, einer gelben Skibrille und Ohrstöpseln sehe ich zwar nicht unbedingt alt aus. Ich fühle mich aber, als hätte ich einige Jahrzehnte mehr auf dem Buckel.

Zusammen mit den neo-Reportern Maximilian, Ludwig, Savinja und Robert sowie der neo-Redakteurin Kirsten Baumbusch besuche ich heute das Heidelberger Institut für Alternsforschung. Hier wollen wir im Gespräch mit Andreas Kruse herausfinden, wie Menschen altern – und wieso eigentlich.

Auf unsere Fragen wissen Professor Kruse und seine Kolleginnen jede Menge Antworten (das ganze Interview findest du auf den Seiten 66 bis 73 des aktuellen neo-Hefts „Der menschliche Körper“).

Doch wie fühlt es sich tatsächlich an, alt zu sein? Um das herauszufinden, schlüpfe ich in diesen Anzug. Er simuliert, wie ältere Leute die Umwelt wahrnehmen und wie anstrengend der Alltag für sie ist. Der Alternsanzug besteht aus vielen Gewichten, insgesamt 30 Kilogramm. Zu schwer für unsere vier neo-Reporter, deshalb streife ich ihn über.

Durch die Extra-Gewichte werden Oberkörper, Arme, Beine und Hals schwer; genau wie im Alter, wenn die Kraft nachlässt und sich die Muskeln zurückbilden. Beim Anziehen muss ich mir helfen lassen, denn durch die Handschuhe und Gewichte an den Handgelenken bin ich unbeweglich und langsam.

Anschließend probieren die neo-Reporter und ich, was ich als frischgebackene Greisin noch so alles kann. Ich steige Treppen, spaziere über die Flure, hieve Bücher aus dem Regal. Das klappt schon, doch alles dauert länger und kostet ungeheuer viel Kraft. Mit der Zeit kommt mein Kreislauf auf Hochtouren und mir wird ganz heiß. Ab und an stütze ich mich am Treppengeländer ab und mache eine Rast. Wenn sich altern so anfühlt, dann bin ich froh, das es Schritt für Schritt verläuft. Schlagartig 70 zu sein ist ganz schön anstrengend.

Von den Fragen der neo-Reporter, die Andreas Kruse und die Medizinerinnen Christina Ding-Greiner und Gabriele Becker interviewen, kriege ich nur die Hälfte mit. Meine Ohrstöpsel dämpfen die Stimmen; durch die Brille ist alles in ein gelbes Licht getaucht und unscharf. Fühlt sich alt sein so an? Psychologe Kruse macht Mut: Nicht alle Fähigkeiten lassen so stark nach wie das Hören und Sehen. Ältere Menschen können vieles noch richtig gut: Sie besitzen eine Menge Wissen und Lebenserfahrung, von denen sie profitieren. Selbst neue Sprachen wie zum Beispiel Chinesisch zu lernen ist im Alter möglich.

Ich habe trotzdem genug für heute und bin erleichtert, den Anzug loszuwerden. Nach und nach pelle ich mich aus dem schwarzen Ungetüm: Erst die Gewichte an den Armen, dann die Brille, die Ohrstöpsel, die schwere Halskrause, die vielen Gewichte an meinen Knöcheln und die Weste. 30 Kilogramm weniger machen sich bemerkbar: Ich fühle mich unendlich leicht. Und bekomme wieder alles mit, was um mich herum passiert.

Wie eine Welt aussähe, in der wir immer jung blieben, möchte neo-Reporter Ludwig von Gabriele Becker wissen. Die Ärztin vermutet, dass wir an vielem nicht mehr so viel Freude hätten. Dadurch, dass wir altern, werden Augenblicke für uns kostbar.