Video: „Spektrum neo“ in Berlin – Interview mit der Forschungsministerin

Liebe „Spektrum neo“-Leserinnen, liebe „Spektrum neo“-Leser,

wer bereits in das neue „Spektrum neo“ zum Thema „Die Welt im Jahr 2050“ reingelesen hat, weiß: neo war in Berlin! Die „neo“-Reporter Yaren, Paria und Aaron trafen Annette Schavan, die Bundesministerin für Bildung und Forschung. Sie sprachen mit ihr über die Zukunft und wollten wissen, wie ihr Ministerium zukunftsweisende Forschung unterstützt.

In unserem Video stellen sich die „neo“-Reporter vor und berichten, wie sie das Interview erlebt haben. Außerdem geben wir euch einige „Backstage“-Einblicke in den Nachmittag im Ministerium. Viel Spaß!

Wie stellt ihr euch die Zukunft vor?

In „Spektrum neo“ Nr. 2 dreht sich alles um die Zukunft – genauer gesagt, um „Die Welt im Jahr 2050“. Wie stellt ihr euch das Leben in rund 40 Jahren vor? Wie werden sich die Menschen fortbewegen, wie wohnen und arbeiten? Wird jeder von uns mehrere Sprachen sprechen? Und was machen wir in unserer Freizeit?

Schickt uns eure Reportagen, Zeichnungen und Collagen aus der Zukunft an savonius@spektrum-neo.de! Die besten Einsendungen präsentieren wir auf dieser Seite.

Viel Spaß beim Entwerfen der Zukunft wünscht
die „Spektrum neo“-Redaktion

Kräht der Hahn auf dem Mist

… ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist. So lange ist das noch nicht her, dass Wettervorhersagen ungefähr genau so zuverlässig waren. Wie gut lässt es sich dann vorhersagen, was die Zukunft in ein paar Jahren oder gar Jahrzehnten für uns bereit hat? Oder anders gefragt: Wie soll man etwas erforschen, das es gar nicht gibt?
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Aus Wind mach Strom: Der Savonius-Rotor

Wie ein einfacher Savonius-Rotor gebastelt werden kann, das habt ihr sicher schon im neuen „Spektrum neo“ gelesen. Hier findet ihr die Bastelanleitung noch einmal online mit ein paar Tipps extra. Und schaut euch doch auch an, wie durch die Kopplung mit einem Elektrogenerator eine „Sturmwindlampe“ entsteht.

Unser Zeichner und ich haben sich richtig Mühe gegeben, um euch zu erklären, wie ihr einen einfachen Savonius-Rotor bauen könnt:

Schneide zwei runde Scheiben aus mittelstarker Pappe aus und mache jeweils ein Loch in die Mitte. Halbiere eine Klopapierrolle der Länge nach. Die Hälften klebst du auf die Scheiben, so wie es die Zeichnung zeigt – fertig sind die Rotorblätter. Sie sollten nicht s-förmig, sondern etwas versetzt zueinander stehen (gestrichelte orange Linien). Du kannst die Pappscheiben auch einritzen und die Hälften der Klopapierrollen durchstecken. In die Mitte klebst du einen Strohhalm: die Achse. Das geht am besten, indem du ihn an beiden Enden viermal etwa zwei Zentimeter tief einschneidest und so aufbiegst, dass ein Kreuz entsteht. Wenn der Kleber getrocknet ist, stecke einen passenden Stab durch die Achse. Spektrum-neo-Experimentator Moritz hat eine Stricknadel genommen, ein angespitzter Holzstab geht aber genauso gut. Stecke nun einen Korken auf jedes Ende der inneren Achse, also des Stabs. Zwischen den Rotor und den unteren Korken fügst du noch eine Holzperle ein – als „Kugellager“. Wenn du jetzt noch den unteren Korken in den Hals einer Flasche drückst (mit Wasser gefüllt, damit alles standfest ist), ist dein Windrad fertig! Wer mag, der baut gleich zwei Modelle, um sie miteinander zu vergleichen: eines mit dem echten Savonius-Rotor und das andere mit einem einfachen, s-förmigen Rotor.

Habt ihr alles verstanden? Ich habe für den Artikel den Rotor mit neo-Experimentator Moritz zusammen gebaut, um rauszukriegen, wie es am besten funktioniert. Und unser Zeichner hat mit seiner Familie das gleiche gemacht. Das sieht dann so aus:Savionius-Rotor: So sieht er aus:

Den ganzen Artikel aus „Spektrum neo“ – inklusive der Bauanleitung – könnt ihr euch unten als pdf-Datei herunterladen.

Wer jetzt richtig Strom mit seinem Savonius-Rotor produzieren möchte, der muss natürlich noch einen Generator anschließen. Eine Super-Anwendungsidee ist es, eine „Sturmwarnlampe“ zu basteln, also den erzeugten Strom für eine angeschlossene Leuchte zu verwenden. Wie das funktioniert, könnt ihr ganz detailliert auf der Seite Do-it-yourSciences durchlesen. Da wird der Rotor übrigens aus einer PET-Flasche gefertigt. Gute Idee, denn eine Sturmwarnlampe sollte ja schließlich wetterfest sein!

Übrigens: Hier gibt es auch eine wirklich tolle Bauanleitung (pdf-Datei) für den Werkunterricht.

Denkt daran: Wir freuen uns über jedes Foto eines eurer Werke. Schickt es an savonius@spektrum-neo.de zur Veröffentlichung!

Backstage im Forschungsministerium

„Die Ministerin ist jetzt bereit zum Interview“, verkündet ein Mitarbeiter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits zehn Stunden auf den Beinen und hatte etwa 700 Kilometer mit dem Zug zurückgelegt.

Als Redaktionspraktikantin bei „Spektrum neo“ probiere ich zur Zeit aus, wie es ist, Journalistin zu sein. Aus nächster Nähe bin ich bei der Entstehung von „Spektrum neo“ Nr. 2 dabei. Ich erfahre, wie viel Arbeit die Mitarbeiter hier in der Redaktion in die Planung und Gestaltung eines Heftes stecken. Außerdem lerne ich, worauf es beim Schreiben von Artikeln und anderen Heftbeiträgen ankommt. Ende März fuhr ich mit Chefredakteur Carsten Könneker nach Berlin. Dort sprachen die „neo“-Reporter Yaren (11), Paria (10) und Aaron (14) mit Annette Schavan, der Bundesministerin für Bildung und Forschung, über die Zukunft. Hier könnt ihr mit mir einen Blick hinter die Kulissen werfen!

Natürlich konnten wir nicht einfach so bei der Ministerin anklopfen, um mit ihr zu plaudern. Für einen Interviewtermin ist viel Planung nötig! Wer sind die Ansprechpartner im Ministerium? Wo und wann kann das Interview stattfinden? Wer schießt die Fotos, die später ins Heft kommen? Wie gelangen wir zum Treffpunkt, und womit zeichnen wir das Interview auf?

Als ich am Interviewtag früh morgens in den Zug nach Berlin steige, habe ich bereits zwei Wochen lang bei der Vorbereitung des Interviewtermins mitgeholfen. Während der Fahrt besprechen Carsten Könneker und ich noch einmal den Zeitplan und den Aufbau des Interviews.

Zwei Stunden vor dem Gespräch mit der Ministerin treffen wir uns mit den „neo“-Reportern in einem Konferenzraum des Ministeriums. Bisher kennen wir Paria, Yaren und Aaron nur aus ihren Bewerbungsbriefen. Deshalb machen wir zunächst eine ausführliche Vorstellungsrunde. Dann erklärt Carsten Könneker, wie man eine Interviewsituation fotografisch einfängt, und gibt den „neo“-Reportern wichtige Tipps für das Gespräch mit Frau Schavan. Zum Beispiel, dass man ruhig nachfragen kann, wenn man etwas nicht versteht. In einem „Probedurchlauf“ simulieren wir die Interviewsituation − sogar mit einer falschen Frau Schavan.

Damit optisch schon mal alles stimmt, probieren Yaren, Paria und Aaron ihre „neo“-T-Shirts an. Mit einer mitgebrachten Kamera drehe ich Vorstellungsclips von ihnen. Später bastele ich daraus das „Backstage“-Video, das ihr euch hier anschauen könnt.

Kurz vor dem Interviewtermin stößt die Fotografin Laurence Chaperon zu uns. Sie ist vor allem für ihre Porträtfotos von Politikern bekannt. Dann begrüßt uns die Ministerin. Zum Interview müssen wir von ihrem Büro in einen anderen Raum wechseln, weil das Licht für die Fotoaufnahmen dort besser ist. Auf dem Weg stelle ich fest, dass im Bundesministerium Nachhaltigkeit nicht nur auf dem Papier großgeschrieben wird. Energiezertifikate für die Aufzüge und Mülltrennungsbehälter schmücken die Flure. Endlich können die „neo“-Reporter die Ministerin an einem großen runden Tisch befragen − und auch selbst antworten. Ihr seid neugierig, über was sich Frau Schavan mit Aaron, Yaren und Paria unterhalten hat? Alle Fragen und Antworten findet ihr in unserem Heft „Die Welt im Jahr 2050“ auf den Seiten 56 bis 58!

Nach dem Interview nimmt sich Frau Schavan noch kurz Zeit, um den „neo“-Reportern im Flur die Porträts von deutschen Nobelpreisträgern zu zeigen. Dann muss sie weiter zum nächsten Termin. Bei der Nachbesprechung des Interviews möchte ich von den „neo“-Reportern wissen, wie sie das Interview und den Nachmittag im Ministerium erlebt haben. Ihre Antworten fange ich wieder mit der Videokamera ein. Die drei sind noch immer ganz in Interviewlaune. Spontan löchern sie Carsten Könneker und Ferdinand Knauß, den Pressereferenten von Frau Schavan, mit Fragen zu ihren Berufen und zum Ministerium. Unser Abschlussfoto vor dem Ministerium für Bildung und Forschung seht ihr hier.

„Backstage“ im Forschungsministerium

„Die Ministerin ist jetzt bereit zum Interview“, verkündet ein Mitarbeiter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits zehn Stunden auf den Beinen und hatte etwa 700 Kilometer mit dem Zug zurückgelegt.

Als Redaktionspraktikantin bei „Spektrum neo“ probiere ich zur Zeit aus, wie es ist, Journalistin zu sein. Aus nächster Nähe bin ich bei der Entstehung von „Spektrum neo“ Nr. 2 dabei. Ich erfahre, wie viel Arbeit die Mitarbeiter hier in der Redaktion in die Planung und Gestaltung eines Heftes stecken. Außerdem lerne ich, worauf es beim Schreiben von Artikeln und anderen Heftbeiträgen ankommt. Ende März fuhr ich mit Chefredakteur Carsten Könneker nach Berlin. Dort sprachen die „neo“-Reporter Yaren (11), Paria (10) und Aaron (14) mit Annette Schavan, der Bundesministerin für Bildung und Forschung, über die Zukunft. Hier könnt ihr mit mir einen Blick hinter die Kulissen werfen! Weiterlesen